Mensch-Umwelt-Netzwerke


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Initiativen der Profillinie

2018

Profillinie Mensch-Umwelt -Netzwerke will Innovationen für die studentische Feldforschung erarbeiten und vermitteln

Studentische Feldforschung und Exkursionen sind ein wichtiger Teil des Studiums in einer Reihe von Studiengängen der Universität Osnabrück, z.B. in der Geographie und Biologie. In dem neuen, von der Europäischen Union geförderten Projekt Innovating Field Trips (IFIT), versuchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler neue Ansätze zu entwickeln, um diese Lehrform weiterzuentwickeln. Gleichzeitig sollen Weiterbildungen für Lehrende entwickelt und durchgeführt werden, die auf die Begleitung von studentischer Feldarbeit besser vorbereitet werden sollen. Beteiligt an dem Projekt, dass im Rahmen des EU-Programms Erasmus+ Strategic Partnership mit insgesamt 321.000 Euro gefördert wird, sind die Profillinie Mensch-Umwelt-Netzwerke der Universität Osnabrück zusammen mit Kolleginnen und Kollegen vom University College Cork (Irland), der Universidade de Lisboa (Portugal) und dem britischen Unternehmen Ceres International Aljezur Limited.

Geleitet wird das Projekt von Professor Martin Franz vom Institut für Geographie der Universität Osnabrück. „Angesicht von vielen technischen Innovationen und neuen didaktischen Konzepten wird es Zeit auch Exkursionen und Feldforschungen als zentrale Teile des Studiums neu zu denken“ erklärt der Wirtschaftsgeograph die Idee. Das Besondere an dem Projekt ist der interdisziplinäre Ansatz. „Wir wollen ausloten, welche Möglichkeiten es in diesem Bereich zur interdisziplinären Zusammenarbeit gibt. Die Profillinie Mensch-Umwelt-Netzwerke der Universität, in der sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen austauchen, ist dafür eine gute Plattform und durch die Zusammenarbeit mit den Universitäten in Irland und Portugal bekommt das Ganze noch eine internationale Dimension.“ So fuhr Anfang November 2018 ein interdisziplinäres Osnabrücker Team aus Dr. Carsten Felgentreff (Sozialgeographie), Prof. Dr. Florian Fiebelkorn (Biologiedidaktik), Sven Deeken (Geographie), Prof. Dr. Martin Franz (Wirtschaftsgeographie) und Prof. Dr. Joachim Härtling (Physische Geographie) nach Portugal zu einem ersten Projekttreffen. Innerhalb der nächsten drei Jahre bekommen nun dreißig Mitglieder der Profillinie die Möglichkeit, an Schulungen zur Betreuung von Feldarbeit in Portugal teilzunehmen. Gleichzeitig wird 48 Studierenden aus Osnabrück die Möglichkeit gegeben, an Probeexkursionen und Probefeldarbeiten teilzunehmen, die im Rahmen des Projektes finanziert werden.

 

Ringvorlesung Sommersemester 2018

Ringvorlesung Sommersemester 2018 der Profillinie: Komplexe Systeme, Wahrnehmungsmuster, Interaktionen

Für Mitarbeiter und Studenten der Universität/Hochschule Osnabrück: Präsentationen und Aufzeichnungen der unten aufgeführten Vorträge finden Sie unter STUD.IP

  • Bildung für nachhaltige Entwicklung: Ein Blick in die Forschungs- und Unterrichtspraxis · Dr. Florian Fiebelkorn
  • Von Mäusen und Menschen: Stress und die Verhaltensneuroendokrinologie von affektiven Störungen · Prof. Dr. Chadi Touma
  • Digitalisierung und Roboterisierung in der Landwirtschaft · Prof. Dr. Joachim Hertzberg
  • Kernthemen einer christlichen Umweltethik · Dr. Birgit Hegewald
  • Governance-Instrumente in ausgewählten Umweltproblemfeldern · Prof. Dr. Stefanie Engel und Prof. Dr. Andrea Lenschow
  • Forschung zum Thema Mensch und Umwelt in der Agrarökologie und Bodenforschung · Prof. Dr. Gabriele Broll
  • Kipp-Punkte in sozial-ökologischen Systemen: Verständnis und Vorhersage · Prof. Dr. Frank Hilker
  • Monopolisierung von Boden um 1800 · Prof. Dr. Hans Schulte-Nölke
  • Micro-Fundierung nachhaltigen Verhaltens: Organisationale und individuelle Perspektiven · Prof. Dr. Karsten Müller

Zum Ablaufplan Ringvorlesung der Profillinie im Wintersemester 2018/19.


2017

October 2017: Workshop zu transformativen Ansätzen in Bildungs- und Forschungseinrichtungen

Anfang Oktober 2017 fand gemeinsam mit Partnern aus Südafrika ein durch Prof. Dr. Claudia Pahl-Wostl vom Institut für Umweltsystemforschung organisierter Workshop zur Rolle von Bildungs- und Forschungseinrichtungen im Nachhaltigkeitswandel statt. Ziel des Projekts war die Förderung eines Austauschs zwischen niedersächsischen und südafrikanischen Forschern über transformative Ansätze in der Bildungsforschung, Umweltpsychologie und Lernprozessen im Ressourcenmanagement. Neben einem konzeptionell-methodischen Austausch wurden zusätzlich die Anwendungsmöglichkeiten in Bezug auf den Nexus-Ansatz diskutiert. Das Projekt adressierte damit unterschiedliche Ziele der Zuwendung; dies umfasst die Versorgung mit Nahrungsmitteln, Energie und Trinkwasser, sowie die Auswirkungen von Infrastruktur auf die Umweltsituation. Des Weiteren werden innovative Bildungskonzepte diskutiert, um die Qualität der Hochschulbildung in Deutschland und Südafrika in Bezug auf Nachhaltigkeitsthemen zu erhöhen.